Forum » Plauderecke » So eine kranke Anzeige
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Also erstmal glaub ich natürlich, dass diese Anzeige nur "Spaß" ist oder dazu dienen soll, jemanden (samt seiner Telefonnummer) schlechtzumachen.
Einerseits denk ich nicht, dass Hndeverzehr überhaupt legal ist, dieses Inserat wäre also ohnehin nicht erlaubt.
Andrerseits versteh ich nicht so recht, warum per Gesetz zwischen verschiedenen Tierarten ein Unterschied gemacht wird. Wem's schmeckt...
Einerseits denk ich nicht, dass Hndeverzehr überhaupt legal ist, dieses Inserat wäre also ohnehin nicht erlaubt.
Andrerseits versteh ich nicht so recht, warum per Gesetz zwischen verschiedenen Tierarten ein Unterschied gemacht wird. Wem's schmeckt...
Wem's schmeckt... ???
Was soll das jetzt heißen? Du bist ja genau so krank wie diese Anzeige*sorry*
Was soll das jetzt heißen? Du bist ja genau so krank wie diese Anzeige*sorry*
--
Eure Jenny
Warum? Eine Kuh darf ich essen, ein Schwein auch, sogar Pferde, Hühner, Enten, alles mögliche. Manche dieser Viecher haben auch Kulleraugen und schauen lieb oder doof.
Dass wir keine Hunde, Katzen, Ratten, Grillen, Raupen, Heuschrecken usw. verspeisen ist ja nur eine lose kulturelle und wohlstandsbedingte Vereinbarung. Nach 1945 wurden auch in DE/AT lange Jahre Hunde verspeist, Hunger setzt solche Rahmenbedingungen schnell ausser Kraft.
Das einzige Tabu, dass es fast weltweit gibt, ist der Verzehrt von Menschen. Und da gibts Fälle wie der Flugzeugabsturz in den Anden, siehe hier:
de.wikipedia.org/wiki/Uruguayan-Air-Force-Flug_571
In der Schweiz scheint die Schlachtung von Haustieren (auch Hunde, Katzen) zum Eigenverzehr übrigens legal zu sein, nur verkaufen darf man das Fleisch nicht:
forum.ksgemeinde.de/allgemeines/23693-total-verirrt-gesetzla...
Dass wir keine Hunde, Katzen, Ratten, Grillen, Raupen, Heuschrecken usw. verspeisen ist ja nur eine lose kulturelle und wohlstandsbedingte Vereinbarung. Nach 1945 wurden auch in DE/AT lange Jahre Hunde verspeist, Hunger setzt solche Rahmenbedingungen schnell ausser Kraft.
Das einzige Tabu, dass es fast weltweit gibt, ist der Verzehrt von Menschen. Und da gibts Fälle wie der Flugzeugabsturz in den Anden, siehe hier:
de.wikipedia.org/wiki/Uruguayan-Air-Force-Flug_571
In der Schweiz scheint die Schlachtung von Haustieren (auch Hunde, Katzen) zum Eigenverzehr übrigens legal zu sein, nur verkaufen darf man das Fleisch nicht:
forum.ksgemeinde.de/allgemeines/23693-total-verirrt-gesetzla...
Und hier noch ein längeres Zitat aus der ZEIT:
"Menschen aßen Hunde: Sie taten dies seit Urzeiten, wie verwertungstypische Befunde der Paläoanatomen an Hundeknochen "von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter" und Texte aus dem griechischen und römischen Altertum sowie des Mittelalters und der frühen Neuzeit beweisen. Und Menschen essen Hunde! Sie tun dies zu Hunderttausenden, ganz alltäglich, selbstverständlich und zudem mit Genuß. Und wer behauptet, sie tun es nicht, sieht entweder nur seinen eigenen kleinen Kulturkreis oder spricht den Bewohnern eines großen Teils von China und Südostasien, sowie einer Reihe von Pazifikinseln das Menschsein ab, deklariert sie zu Un- oder Untermenschen. Daß dies tatsächlich nicht selten geschieht, belegt die Argumentation vom Hundeverzehr als "Kulturschande" oder Ausdruck einer niedrigen Zivilisationsstufe, die als eine Art Übersprunghandlung für verdeckten Rassismus gelten kann.
Auch in Deutschland gab es bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine Kultur des Hundeverzehrs und der medizinischen Verwertung des Hundefetts. Deren Geschichte ist unter anderem bei Pia Geppert (Hundeschlachtung in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert, Diss. med. vet. München 1990) nachzulesen, wo belegt wird, daß hier häufiger eine Kultur der sozialen Not und Armut vorlag.
Im Jahrhundert der industriellen Revolution breitete sich der Hundeverzehr auf fast alle deutschen Länder aus, mit Schwerpunkten in Schlesien und Sachsen. Die Verbrauchsspitzen im 20. Jahrhundert lagen in den Hungerjahren des Ersten Weltkrieges (1916-18), der Inflationszeit (1922-24) und erneut nach dem Zweiten Weltkrieg. In den fünfziger Jahren begannen Kampagnen gegen Hundeverzehr und Hundeschlachtung zur Fettgewinnung, die von Tierschutzverbänden in Zusammenarbeit mit einer nach dem Krieg neu gegründeten Zeitschrift geführt wurde, die dadurch imponierte, daß sie weite Teile des Textes durch Bilder ersetzte. Auch wenn bis 1986 keine Änderung der Gesetzeslage erfolgte, hatte die Diskussion schnell eine tiefsitzende Tabuisierung erzeugt, die den Hundeverzehr zum Randgruppenphänomen machte."
Quelle:
www.zeit.de/1995/50/Hund_in_der_Pfanne?page=all
"Menschen aßen Hunde: Sie taten dies seit Urzeiten, wie verwertungstypische Befunde der Paläoanatomen an Hundeknochen "von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter" und Texte aus dem griechischen und römischen Altertum sowie des Mittelalters und der frühen Neuzeit beweisen. Und Menschen essen Hunde! Sie tun dies zu Hunderttausenden, ganz alltäglich, selbstverständlich und zudem mit Genuß. Und wer behauptet, sie tun es nicht, sieht entweder nur seinen eigenen kleinen Kulturkreis oder spricht den Bewohnern eines großen Teils von China und Südostasien, sowie einer Reihe von Pazifikinseln das Menschsein ab, deklariert sie zu Un- oder Untermenschen. Daß dies tatsächlich nicht selten geschieht, belegt die Argumentation vom Hundeverzehr als "Kulturschande" oder Ausdruck einer niedrigen Zivilisationsstufe, die als eine Art Übersprunghandlung für verdeckten Rassismus gelten kann.
Auch in Deutschland gab es bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine Kultur des Hundeverzehrs und der medizinischen Verwertung des Hundefetts. Deren Geschichte ist unter anderem bei Pia Geppert (Hundeschlachtung in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert, Diss. med. vet. München 1990) nachzulesen, wo belegt wird, daß hier häufiger eine Kultur der sozialen Not und Armut vorlag.
Im Jahrhundert der industriellen Revolution breitete sich der Hundeverzehr auf fast alle deutschen Länder aus, mit Schwerpunkten in Schlesien und Sachsen. Die Verbrauchsspitzen im 20. Jahrhundert lagen in den Hungerjahren des Ersten Weltkrieges (1916-18), der Inflationszeit (1922-24) und erneut nach dem Zweiten Weltkrieg. In den fünfziger Jahren begannen Kampagnen gegen Hundeverzehr und Hundeschlachtung zur Fettgewinnung, die von Tierschutzverbänden in Zusammenarbeit mit einer nach dem Krieg neu gegründeten Zeitschrift geführt wurde, die dadurch imponierte, daß sie weite Teile des Textes durch Bilder ersetzte. Auch wenn bis 1986 keine Änderung der Gesetzeslage erfolgte, hatte die Diskussion schnell eine tiefsitzende Tabuisierung erzeugt, die den Hundeverzehr zum Randgruppenphänomen machte."
Quelle:
www.zeit.de/1995/50/Hund_in_der_Pfanne?page=all
Du vergleichst Äpfel mit Birnen*tztz* Was hat eine Notsituation wo man vielleicht vor dem Hungertod steht mit dem normalen Alltag zu tun. Es ist halt mal so dass in unseren Kulturkreisen das Essen von Hunden tabu ist. Du isst ja auch nicht deinen Nachbarn nur weil dir einer anbietet dass er ihn zubereitet.
--
Eure Jenny








sofortige Hundezubereitung nach Ostasiatischen Stil
Es hört sich vieleicht merkwürdig an, aber wir bereiten Hunde für den Verzehr vor. Warum einschläfern lassen, wenn die auch so gut schmecken können? Bringen Sie einfach ihren Wunsch-Hund mit und ich bereite Ihn mit Reis oder Nudeln und leckerer Soße zu. Optimal für Familienfeste!!! Weitere Infos unter: 0214/3125008
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Typ: Angebot
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